 
The Age Oct.97
Port Fairy Festival
.Jones in an instrumentalist who seems welded to his instrument by more than career choice. He convinces you that, while he is playing, nothing else matters: an amazingly focused musician who should be heard by a larger audience.
Clive O`Connell
Barossa Music Festival
ASQ goes Brit
.For the centre piece, Quintet for Harp and Strings, the ASQ ( Australian String Quartet) was further graced by Ieuan Jones, whose quicksilver fingers twanged the heart strings at his recital last Friday, making it one of the BMF`s most engaging events. Bax invokes several worlds at once- the classical and the baroque periods, traditions of art and folk music.
Elizabeth Silsbury
 
Acher - 6 Buhler Bote May 97
Harfenkonzert - Wohlklang und dynamische Ausdruckskraft
Von einer "Sternstunde der Musik" zu sprechen, ist ein höchst anspruchsvoller Superlativ. Für das musikalishe Erlebnis, das der englishe Harfenist Ieuan Jones den Muiskfreunden mit seinem Solokonzert in der Rotonde des Schlosshotels Bühlerhöhe vermittelte, trifft er jedoch zu. Für die Miestershaft des in London lebenden geborenen Walisers und Professor für Harfe am königlichen Konservatorium kennzeichnet allein schon die Tatsache, dass er als einziger Musiker eine Stellung als Harfenist im Westminster Palast innehatte.
Wie schon beim ersten Auftritt von Ieuan Jones auf Bühlerhöhe vor zwei Jahren in Adenauresaal des Schlosshotels, so war man auch bei seinem zweiten Gastspiel vom ersten Ton an vom warmen Wohlklang seiner in Italien gebauten Konzertharfe und der technishen Brillanz, mit der Jones die Saiten schlug, hellauf begeistert. Das ganze Konzert, eingeleitet durch das "Concert in B-Dur" von Georg Freidrich Handel, war eine excellente Demonstration einer Fülle dynamisher Ausdrucksmoglichkeiten mit dem Wechsel von höchst subtilen, sensiblen musikalischen Empfindungen und von prallen, kraftvollen Klangbildern.
Recht deutlick zum Ausdruck kam dies in den von dem russischen Opernkomponisten Michail Glinka über ein Thema von Mozart geshreibenen Variationen sowie in den effektvollen Kaskaden und raushenden Akkordender Rhapsodie des Franzosen Marcel Grandjany (1891 bis 1975), eines der un der Musikliteratur für Harfe herausragenden Stücke.
Heiterer Abschluss des ersten Teiles dann die vielfältigen und kontrastreichen Variationen zum Leitmotive der Oper "Karneval in Venedig". Diese Melodie ist von der sonst kaum noch bekannten Oper als einzige haften geblieben. In der deutshen Version ist sie allerdings nicht als Opernmelodie, sondern als das Kinderlied "Mein Hut, der hat drie Ecken" sehr bekannt.
Die Harfen-Originalkoposition "Impromptu Capricio" des Franzosen Gabriel Pierné (1863 bis 1937), ein Spiel der zarten Töne, eröffnete den zweiten Teil des Abends. Danach lernten die Zuhörer Franz List mit der für Harfe arrangierten Nocturne Nr 2 einmal aus einer anderen musikalischen Perspektive kennen.
Den Abschluss des Konzertabends als eines besonderen Höhepunktes in der Reihe der Bühlerhöhe-Konzerte bildeten die an höfisches Tanzzeremoniell erinnernden Variationen über ein altes Thema des Spaniers Carlos Salzedo (1885 bis 1961), erster Harfenist an der New Yorker Metropolitan Opera sowie die Romanze in E und "La Mandoline" des bedeutenden englishen Harfenkomponisten Parish Alvars (1808 bis 1849)
Albert Kirshner
Acher - 6 Buhler Bote April 94
Ein grosses Konzerterlebnis
Harfenist Ieuan Jones begeisterte die Besucher
Schwarzwaldhochstrasse (ee). Das Hauptgewicht des kulturellen Angebots an Ostern lag im "Schlosshotel Bühlerhöhe" auf dem musikalischen Programm. Ein Höhepunkt dabei, wie ihn Musikfreunde nur selten erleben können, war das Harfen-Solokonzert mit dem weltweit renommierten britishen Harfenisten Ieuan Jone im Adenauersaal.
Wenn man gelegentlich geneigt ist, bei sowohl künstlerisch als auch virtuos aussergewöhnlichen Interpretationen von einer "Sternstunde musikalishen Erlebnisses" zu sprechen, auf das Harfenkonzert von Ieuan Jones mit Werken von Giovanni Pescetti, Claude Debussy, Enrique Granados, Franz Liszt, Eric Satie und Elias Parish-Alvars trifft dies zu.
Mit einer perfekten, virtuosen Grifftechnik und einem ganz auf die Intentionen der Kompositen eingehenden Einfühlungsvermöge verstand es Jones exzellent, den weichen und geheimnisvoll anmutenden Klang in der Tiefe des majestätischen Instrumentes und den silberhellen, anmutigen Toncharakter in der Höhe bis in die feinsten Nuancen hinein voll zur Wirkung zu bringen.
Nach seinen Studien in London und in Spanien unternahm Jones vielbeachtete Konzertreisen duch ganz Europa und in die USA, dabei begleitet von so bekannten Orchestern wie der "Sinfonica de Sevilla", dem mexikanishen Staats orchester, oder dem israelishen Philharmonischen Orchester.
In der Deutshlandtournee, der Auftritte in Ungarn, Spanien, der Schwiez, in Irland und Schottland folgen werden, war das Konzert im Schlosshotel Bühlerhöhe auch für Ieuan Jones ein besonderer Höhepunkt. Bei dem begeisterten Publikun bedankte sich der Meisterharfenist als Zugabe mit einer Komposition von Gabriel Faure, die dieser schlicht mit "Melodie" überschreiben hat.
Die Freunde viruoser Barockmusik waren schon am Abend des Karfreitag auf ihre Rechnung gekommen. Für sie speilten in Salon var Dyk des Schlosshotels Stefan Fuchs auf einen Violoncello in alter Mensur, in Mittenwald um 1775 von A Klotz gebaut, und Uret Lucht auf der werkgetreuen Kopie eines von J A Stein 1787 in Augsburg gebauten Hammerflügels mit sensibler Interpretationen Werke von Johann Sebasian Bach, Girolamo Frescobaldi, Francesco Geminiani, Alessandro und Domenico Scarlatti sowie Georg Philipp Telemann.
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